Motorradfahren am Limit - die Rennstrecke

Motorradfahren ist faszinierend und leider auch gefährlich, man muss sich hier nichts schönreden! Als Motorradfahrer wird man aufgrund der schmalen Silhouette leicht übersehen, hat keine "Knautschzone" und die starke Beschleunigung die ein Motorrad - quasi aus dem Stand - hat, wird oftmal unterschätzt!

Trotzdem, Motorradfahren macht vielen Leuten, so auch mir, unbändigen Spaß und das Gefühl der Beschleunigung und der z. T. extremen Schräglage bei Kurvenfahrt ist einfach nur begeisternd! Bringt aber, gerade im öffentlichen Straßenverkehr, einige Gefahren mit sich!

Das kann man umgehen! Wer gerne zügig fährt und dazu noch Begeisterung für knackige Schräglagen entwickelt, dem empfehle ich ein geführtes Rennstreckentraining für Motorräder!

So war es bei mir...

Seit dem ich Motorradfahre bin ich begeistert von der Beschleunigung und der möglichen Schräglage, die man mit einem handelsüblichen Motorrad "erleben" kann! Diese Begeisterung führte dazu, dass manche Ausfahrt im öffentlichen Straßenverkehr schon relativ grenzwertig bzw. haarig gewesen ist. Als ich im Spätsommer 1995 dann zum ersten Mal auf der berühmten - aber ebenso berüchtigten - Nürburgring-Nordschleife unterwegs gewesen bin, wurde mir klar: schnelles Motorradfahren ist toll, Gegenverkehr ist blöd und dem wollte ich Abhilfe verschaffen und so fing meine "Rennfahrerkarriere" an!

Im Jahr 1997 habe ich es dann geschafft, mich bei einem Renntraining im Holländischen Zandvoort anzumelden um ein ganzes Wochenende ausschliesslich auf der Rennstrecke zu fahren!

Da ich, was die Rennstrecke angeht, ja noch ein blutiger Anfänger gewesen bin, wurde ich von meinem Freund "Gonzo" - seines Zeichens ehemaliger Fahrer in IDM (Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft), in der Klasse 750 Supersport, instruiert und nach kurzer Zeit in das Haifischbecken "freies Fahren" entlassen... - so viel habe ich nie wieder gelernt, was das Motorradfahren auf der Rennstrecke betrifft!

Demnächst mehr!